Evidenz- und Konzentrationsblatt · Hormonelle und sexuelle Gesundheit
Oxytocin 5 mg
Die Evidenz gilt für benannte regulierte Produkte und Indikationen. Forschungspulver oder andere Fläschchenstärken übernehmen nicht Formulierung, Rekonstitution, Lagerung oder Dosierung des zugelassenen Produkts.
Evidenzprüfung
Zugelassene Dosierung ist produktspezifisch
Die Evidenz gilt für benannte regulierte Produkte und Indikationen. Forschungspulver oder andere Fläschchenstärken übernehmen nicht Formulierung, Rekonstitution, Lagerung oder Dosierung des zugelassenen Produkts.
Wirkungsweise
Oxytocin ist ein natürlich vorkommendes zyklisches Nonapeptidhormon, das im Hypothalamus produziert und über die hintere Hypophyse in den Blutkreislauf abgegeben wird.[1] Als endogenes Neuropeptid erfüllt es eine doppelte Aufgabe: peripher treibt es die Uteruskontraktion und den Milchabgabereflex während des Stillens an, und zentral moduliert es Gehirnschaltkreise, die an sozialen Aktivitäten beteiligt sind Verhalten und Stress.[3]
Oxytocin nimmt unter den auf dieser Website behandelten Peptiden einen ungewöhnlichen Platz ein: Die synthetische Oxytocin-Injektion ist ein von der FDA zugelassenes verschreibungspflichtiges Medikament für bestimmte geburtshilfliche Indikationen.[2] Diese Zulassung gilt nur für die klinisch verabreichte injizierbare Form. Oxytocin-Nasensprays und andere Produkte, die für Bindung, Vertrauen oder Stimmung vermarktet werden, stellen eine separate, nicht zugelassene Kategorie dar und es sollte nicht davon ausgegangen werden, dass sie die gleichen Beweise oder den gleichen rechtlichen Status haben.
Nutzen & Nebenwirkungen
Der stärkste Beweis für Oxytocin ist geburtshilflicher Natur: Es ist ein bewährtes Uterotonikum zur medizinisch indizierten Weheneinleitung oder -verstärkung und zur Vorbeugung oder Behandlung postpartaler Blutungen, eine Rolle, die sich in internationalen Leitlinienempfehlungen widerspiegelt.[12]
Die Beweise für die Verhaltens- und psychiatrischen Auswirkungen von Oxytocin sind weit weniger eindeutig. Frühe intranasale Studien berichteten über Auswirkungen auf das Vertrauensverhalten und die Amygdala-Reaktionen auf emotionale Gesichter, was das öffentliche Interesse steigerte, aber größere, strengere Studien haben dieses Versprechen nicht gehalten.[8] Eine 24-wöchige randomisierte Studie an Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störung ergab keinen signifikanten Nutzen gegenüber Placebo, und eine Metaanalyse von intranasalem Oxytocin bei negativen Symptomen der Schizophrenie ergab keine konsistente Wirkung Wirkung.[10] [11] Forscher auf diesem Gebiet beschreiben einen Bedarf an besserer Reproduzierbarkeit und klarerer Dosierung, bevor ein verhaltensbezogener Konsum als etabliert angesehen werden kann.
Rechner
Konzentrations- und Messrechner
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Geben Sie nur Konzentration und Zielwert aus einer maßgeblichen Produktinformation, einem registrierten Studienprotokoll oder von qualifiziertem Fachpersonal ein. Eine korrekte Umrechnung belegt nicht, dass Substanz, Fläschchen, Verabreichungsweg oder Dosis sicher oder wirksam sind.
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